| |
|
Mittwoch, 21. Oktober 2009 |
Bild | Film | | Barocksaal, 20:00 Uhr, Eröffnung | |
 | Faszination Bergfilm – Himmelhoch und abgrundtief Hans-Jürgen Panitz, Movieman Productions GmbH, Deutschland, 60 Min., deutsch
Neben den Nordwänden von Matterhorn und Grandes Jorasses gerät vor allem die berüchtigte Eiger Nordwand immer wieder in den Fokus der Filmemacher. Zuletzt war es Philipp Stölzl, mit seinem Spielfilm „Nordwand“, der 2008 mit dem Großen Preis der Stadt Tegernsee ausgezeichnet wurde. In einer historisch-gegenwartsnahen Betrachtung der drei großen Wände befasst sich dieses Feature vor allem mit den Filmen, die in den drei Wänden entstanden sind. Darüber hinaus wird die spannende, 100-jährige Geschichte des Genres Bergfilm beleuchtet. Interviews mit Filmemachern, Darstellern und Chronisten (z.B. Gerhard Baur, Lothar Brandler, Chatherine Destivelle, Kurt Diemberger und Matthias Fanck) liefern interessante Hintergrundinformationen, Ausschnitte aus über 40 Filmen illustrieren die Gespräche. …
|  | Uruca (7° VIIIc E4) Erick Grigorovski, Brasilien, 8 Min., portugiesisch/UT deutsch
Es ist ein herrlicher Sonntagmorgen, perfekt zum Klettern. Hugo wählt eine der härtesten und begehrtesten Routen am Zuckerhut von Rio de Janeiro: die Uruca. Extrem schwierig und gefährlich, wird sie die ganze Kraft und Konzentration des sympathischen Zeichentrick-Kletterers in Anspruch nehmen. Der Zeichentrickfilm zeigt sämtliche Probleme, die ein Himmelfahrtskommando wie dieses in Rio mit sich bringt…
| | 
| Ottobre in Mongolia (Oktober in der Mongolei) Mario Nardin, Italien, 20 Min., deutsch
Die Rinderherden sind nach wie vor das größte Kapital der Mongolei, der Winter die schlimmste Bedrohung. Jedes Jahr sterben unzählige Tiere in der unerbittlichen Kälte. Bevor der Winter im November im Altai-Gebirge erbarmungslos hereinbricht, treiben die Nomaden im Oktober ihre Herden in mildere Regionen hinunter. Die Hirten treffen sich noch einmal zu einem großen Fest, mit dabei haben sie ihre für die Jagd gezähmten Adler. Die prachtvoll ausgebreiteten, gewaltigen Schwingen der Vögel scheinen den Hirten Mut zu machen, auch diesem gnadenlosen Winter, der nun so nahe ist, wieder trotzen zu können.
|  | Der Vorführer Brigitte Kornberger, Bayerischer Rundfunk, 5 Min., Deutschland,
Für das Publikum unsichtbar, agiert er im Hintergrund. Doch ohne ihn würde es keinen Film zu sehen geben. Klaus-Dieter Meier ist einer der Vorführer beim Bergfilm-Festival. Nach dem Trailer wird er den ersten Film einlegen. Band ab für Gerhard Baur. International bekannter Bergfilmer, vielfacher Preisträger. Manchmal verschmelzen für den Filmvorführer der enge Vorführraum und die Weite der Berge miteinander. Auch heuer werden er und seine Kollegen vom Videoclub Tegernsee wieder hinter den Festival-Kulissen agieren. Mit dem Trailer werden sie den Abend eröffnen. Dann wird es wieder heißen „Willkommen zum Internationalen Bergfilm-Festival in Tegernsee“.
| | | | Ludwig-Thoma-Saal, 20:00 Uhr - Im Dienst |  | Die Eroberung der Alpen: Über den Pass Manfred Baur/Daniela Agostini, Tangram Christian Bauer Filmproduktion, Deutschland, 45 Min., deutsch
Scheinbar unüberwindlich, ziehen die Alpen die Menschen seit jeher in ihren Bann. Mit allen Mitteln versuchen sie, die Giganten aus Fels zu bezwingen. Sie wollen ihre Gipfel erklimmen, ihre Schätze bergen und sie auf dem schnellsten Wege überwinden. Die fünfteilige Dokumentation erzählt von menschlichen Schicksalen und technischen Meisterleistungen; in spektakulären Landschaften des Hochgebirges folgt sie den Spuren der Visionäre und Pioniere, die Geld, Gesundheit und oft auch ihr Leben aufs Spiel setzten, um die Alpen zu bezwingen. Im Mittelpunkt des ersten Teils stehen die zahlreichen Versuche, die Alpen zu überqueren.
|  | Berg ist nicht gleich Berg – Wetterwarte Wendelstein Sigi Menzel, Bayerischer Rundfunk, Deutschland, 9 Min., deutsch
Der Wendelstein – ein Beobachtungsposten in 1838 Meter Höhe. Der exponierte Berg in den Bayerischen Voralpen ist attraktiv für Touristen, Bergwanderer, Skifahrer, Wissenschaftler und – Wetterbeobachter. Bürokratie, Schichtdienst und Wettererleben, so sieht der Alltag der Wetterwartin Carolin Baumann auf dem Wendelstein aus. Der Film verdichtet ihre Arbeit auf dem Berg zu einem fast poetischen Ereignis.
|  | Gipfelkreuz Gemeinschaftsproduktion des Videoclub Tegernsee, Deutschland, 13 Min., deutsch
Der Sturm Emma hat das Gipfelkreuz auf dem Leonhardstein bei Kreuth zerstört. Doch auf einen Berg gehört ein Kreuz. Der Film dokumentiert die Herstellung und Errichtung eines neuen Kreuzes auf dem Gipfel. Eine authentische, lebhafte Reportage über eine bayerische Tradition.
|  | El ultimo Hielero del Chimborazo (Der letzte Eishauer vom Chimborazo) Anne Farrer, Autoproduction, Frankreich, 30 Min., deutsch
Seit der Kolonialzeit steigen die „Hielero“ zu den Gletschern des Chimborazo auf 5200 Meter Höhe hinauf. Dort schlagen sie große Eisblöcke, die sie mit Lasttieren ins Tal tragen. Auf den Märkten in Riobamba und Guaranda waren sie einst gefragt, um Fisch, Fruchtsäfte und Speiseeis zu kühlen. Heute liefern moderne Kühlgeräte das Eis, doch einige schwören auf das Gletschereis. Trotzdem ist Balthazar Ushca der Letzte seiner Zunft. Jede Woche steigt er hinauf zur Eismine am höchsten Berg Ecuadors. Bittere Armut zwingt den 65-Jährigen, seinen Job weiterzumachen. Solange, bis auch der letzte „Eishauer“ zu alt ist, um ins ewige Eis des Chimborazo hinaufzusteigen.
| | | | Medius-Center, 20:00 Uhr - Hinauf und hinüber |  | The usual Madness (Der alltägliche Wahnsinn) Anna Martinsohn, Martinsohn-Hagemann-Coulon Production, Deutschland, 7 Min., deutsch
Der Alltag in der Boulderhauptstadt Münster ist entspannt – ein völlig normaler Wahnsinn. Neben der audiovisuellen Beweisführung für die Verbreitung des Boulderns in der westfälischen Stadt, wird ein Schlaglicht auf die Hintergründe und Ziele dieses Sports geworfen. Ein Wissenschaftler deckt die ersten Ergebnisse jahrelanger Boulderforschungen auf, ein ambitionierter Boulderer gibt seine persönlichen Erkenntnisse preis. Zahlreiche Erstbegehungen von Gebäuden und Kunstobjekten ermöglichen einen Einblick in den alltäglichen Umgang der lokalen Bevölkerung mit dem Bouldersport. Die Dokumentation ist die offene, entspannte und völlig ernstgemeinte Antwort auf „Disturban behaviour“.
|  | Zugspitzexpress: Ein Gedanke – ein Team Bergauf-Bergab-Team, Bayerischer Rundfunk, 27 Min., deutsch
Speed-Begehungen sind ein neuer Trend im Spitzenalpinismus. Plötzlich geht es dort, wo man das Unterwegs-Sein und die Landschaft in Ruhe genießen sollte, um Rekorde, Höhenmeter und Sekunden. Das Team der Bergsteigersendung Bergauf-Bergab hat dazu eine originelle Alternative entwickelt und eine außergewöhnliche Tour absolviert: Vom Marienplatz zum Münchner Haus auf dem Zugspitzgipfel und zurück – zu Land, zu Wasser und in der Luft. Die meisten Mitglieder des Teams sind ja normalerweise nicht zu sehen, weil sie für die Sendung hinter der Kamera, im Schneideraum oder am PC arbeiten. Diesmal kann man beobachten, mit welcher Freude, Leidenschaft und vor allem mit welch großem bergsteigerischen Können sie in den Bergen unterwegs sind.
|  | Elements – Ein Slackline Abenteuer Sebastian Runschke, AtelierBusche MEDIA, Deutschland, 60 Min., deutsch
Slacklining bedeutet Freiheit, Naturerlebnis und sportliche Grenzerfahrung. Vom lockeren Slacklinen am Boden bis zu den Gletscherspalten des Montblanc und dem legendären Lost Arrow Spire im Yosemite National Park begleitet der Film eine Gruppe Slackliner. Der Zuschauer erlebt die emotionalen Höhen und Tiefen der Sportler und nimmt teil an ihren ganz persönlichen Grenzerfahrungen – und erlebt so selbst, welche Faszination von der Slackline ausgeht.
|  | Uruca (7° VIIIc E4) Erick Grigorovski, Brasilien, 8 Min., portugiesisch/UT deutsch
Es ist ein herrlicher Sonntagmorgen, perfekt zum Klettern. Hugo wählt eine der härtesten und begehrtesten Routen am Zuckerhut von Rio de Janeiro: die Uruca. Extrem schwierig und gefährlich, wird sie die ganze Kraft und Konzentration des sympathischen Zeichentrick-Kletterers in Anspruch nehmen. Der Zeichentrickfilm zeigt sämtliche Probleme, die ein Himmelfahrtskommando wie dieses in Rio mit sich bringt…
| | | | Quirinal, 20:00 Uhr - Namasté |  | Postbote im Himalaya Ines Possemeyer, Medienkontor, Deutschland/Frankreich, 52 Min., deutsch
Dilip Kumar ist Postbote in Dankhar, einem Dorf im Himalaya, im ehemaligen Königreich Spiti. Um den 300 Einwohnern den beschwerlichen Weg zum Postamt im Tal zu ersparen, liefert er nicht nur die Briefe dort ab, sondern bringt den Leuten auch Briefmarken, Umschläge und Geld. Da die meisten Analphabeten sind, liest er ihnen die Briefe vor und setzt, wenn nötig, auch das Antwortschreiben auf. Zwischen den Postgängen hilft er seiner Frau und seinen sechs Töchtern bei der Arbeit auf den Feldern. An kaum einem anderen Ort ist das Leben beschwerlicher als in Dankhar. Doch gerade aufgrund seiner schwer zugänglichen Lage konnte sich vieles bewahren: tibetische Traditionen, traditionelle Medizin und vorbuddhistische Zeremonien wie das Erntefest. Ein hartes, aber heiteres Leben für Dilip und seine Familie.
|  | Nepal Namasté – Musiktrekking zum Dach der Welt Reinhold Rühl, RTV-Medienproduktion, Deutschland, 43 Min., deutsch
Mit Hackbrett, Kontrabass und Akkordeon wandert eine bunt zusammen gewürfelte Musiktruppe aus Oberbayern auf dem Everest-Treck. Die Bergsteiger um den Hüttenwirt Charly Wehrle sind unterwegs, um Sherpa Ang Gyalzen in Namche Bazar ein Ständchen zum 70. Geburtstag zu bringen – als Dank für seine langjährige Freundschaft. Denn der ehemalige Expeditionsträger Sir Edmund Hillarys verbringt seit 16 Jahren jeden Sommer auf der Reintalangerhütte unterhalb der Zugspitze und sorgt dort für Himalaya-Flair. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Bergfreundschaft und ein abenteuerliches Road-Movie zwischen Zugspitze und Mount Everest.
| | | | Schalthaus, 20:00 Uhr - Drachenberge und Kletterfreaks |  | Im Bann der Drachenberge Lynne und Philip Richardson, Afrika Wildlife Films/ORF Universum, Österreich, 51 Min., deutsch
Ein Portrait des höchsten Gebirges im südlichen Afrika. Die Drakensberge befinden sich im südafrikanischen Nationalpark, sie sind Weltnatur- und Kulturerbe. Die Hauptdarsteller des Films sind ein Trupp Paviane und eine Elen-Antilopen-Familie mit einem kleinen Kalb. Sie alle ziehen mit den Jahreszeiten und dem verfügbaren Nahrungsangebot Jahr für Jahr aus den Ebenen am Fuß der Drakensberge hinauf in die Gipfelregionen, wo sie Kälte, Stürme und heftige Unwetter erwarten.
|  | Der Frankenjura – Das Kletterdorado Deutschlands Jürgen Eichinger, Bayerischer Rundfunk, Deutschland, 44 Min., deutsch
Idyllische Dörfer, sanfte Hügelketten, malerische Streuobstwiesen und romantische Flüsse – das ist der Frankenjura. Doch das eigentliche Wahrzeichen sind die schroffen Dolomitfelsen, an denen, weit ab von den „richtigen“ Bergen, seit über hundert Jahren Klettergeschichte geschrieben wird. Durch Kletterer wie Kurt Albert und Wolfgang Güllich wurde der Frankenjura zur Wiege des Sportkletterns in Europa und zum weltweiten Schrittmacher. Doch es war nur eine Frage der Zeit, bis der ungebremste Kletterboom in Konflikt mit dem Naturschutz kam. Aber auch hier waren die Franken Vorreiter mit ihrem Kletterkonzept. Optisch spannend umgesetzt, zeigt Jürgen Eichinger alle Facetten des Sportkletterns und der unvergleichlichen Landschaft.
|
|
|
















|